Kleid aus Diana Moden 33A – Teil 1

Seitdem ich selber nähe, bin ich ein ziemlicher Kleiderfan geworden. Mal schlicht, mal aufwendig, mal sportlich, mal elegant.
Kleider passen zu allem und machen ohne viel Aufwand viel her.

FvW hatte mich auf die Diana Moden aufmerksam gemacht. Also bin ich in den Zeitschriften-Laden meines Vertrauens (ich glaub der hat erst seitdem ich nachgefragt habe so viele Näh- und Strick-Magazine) und habe mir die Diana Moden geschnappt.

Schon auf der ersten Seite sprang mir das Kleid entgegen welches ich heute vorstelle. Anthee hat es in ihrem letzten MMM auch schon genäht. Hier ist ihre Version.

Beschreibung und Co sind eigentlich ganz annehmbar. So auf den ersten Blick.

Ich habe mich dazu entschieden das Kleid in Braun- und Naturtönen zu halten. Leider gab es wie immer keinen Romanit-Jersey, aber ich hab hoffentlich den richtigen Stoff dafür gefunden.
Mit dem Dunkelbraun wird das Kleid gemacht und die Ärmel und der Kragen sollen in Natur gemacht werden.

Gestartet wie immer. Maße mit Tabelle verglichen, Größe gewählt. Schnitt abgepaust, Schnitt auf Stoff übertragen und zugeschnitten.
Soweit so gut.
Im Hinterkopf immer, dass viele gesagt haben, Schnitte aus der Diana Moden sind doch sehr leger geschnitten bzw. viel zu groß. Also hab ich alles erstmal geheftet und anprobiert.
Muss ich erwähnen, dass ich einen Sack hatte? Nein, vermutlich nicht.

Ich war kurz vorm Fluchen. Okay, tief durchatmen. Geschaut was ungefähr weg kann und dann alles nochmal aufgetrennt. Nahtzugabe weggenommen und weiter geht’s.
Die Abnäher hab ich natürlich angepasst.
Weil wir gerade bei Nahtzugabe sind. Da hat Diana Moden irgendwie auch keinen konkrete Angabe. Lediglich „schmale Naht- und 3 cm Saumzugabe“ Sehr informativ.

Also….. das ist das Ergebnis. Und wehe es lacht jemand, mir ist zum heulen. Seufz.
Ich hab den Kopf mal lieber weggelassen, sonst lacht wirklich noch wer 😀

Es ist einfach ein Jammer. Man….die letzten Sachen, die ich genäht habe, sind so gut geworden. Und jetzt verlässt mich mein Glück.
Ich bin kurz davor, das Kleid zu den unfertigen Teilen zu hängen und den Mantel des Schweigens darüber zu breiten.

Kein Rückzug, kein Aufgeben!!! So lautet die Devise.

Wie ist also der Plan?
Zuerst trenne ich es komplett auf. Dann such ich mir ein Schnittmuster was passt und versuche das Vorderteil anzupassen. Ich denke ein Abnäher unter der Brust (senkrecht) wird sich ganz gut machen.
Alles in Allem muss das Oberteil ca. 2 cm kürzer werden. Dann würde das Rockteil etwas nach oben kommen und um einiges besser liegen. Wenn ich mir aber das Modell von Anthee anschaue, dann ist das Oberteil viel länger als bei mir *gruebel*
Dann muss es natürlich noch an den Seiten abgenommen werden. Der Stoff wird – so vermute ich – nicht dehnbar genug sein, also werde ich in der Seite noch einen Reißverschluss einnähen.

Fehlt nur noch das Rückteil. Da es sich um zwei Teile handelt, werde ich versuchen auch dort noch etwas anzupassen. Ich glaube die Falten bilden sich nur aufgrund meines leichten Hohlkreuzes.

Ungefähr so.
Vorschläge was ich beachten muss? Oder Tipps? Oder oder??? Kann der Stoff zu schwer sein?

Und damit doch noch gelacht werden kann, passendes Schuhwerk hatte ich natürlich auch an 😀

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12 Kommentare zu „Kleid aus Diana Moden 33A – Teil 1

  1. Ich lach nicht. Wär nicht nett.Aber auch ich kenn solche Näh-Momente…. vielleicht ein kleiner Trost für dich?Ich bin gespannt, was du daraus noch machst!Liebe Grüsse, Tina

  2. Hallo Tina, Danke, das motiviert. Ich wollte ja nicht nur schöne Werke reinstellen. Sondern auch zeigen, dass mal was schief gehen kann und Rettung fast immer naht. Im Moment bin ich allerdings noch etwas ratlos. Aber vielleicht habe ich noch eine Eingebung. Bin also auch gespannt was ich draus mache. LG Dana

  3. Hallo Dana,ich bin keine Expertin in Schnittmusteranpassung. Aber ich habe reichliche Erfahrung mit Hohlkreuz. :)) Bei vielen meiner Sachen muss ich den Rücken kürzen. Wie wäre es, wenn Du zuerst am Rücken zwei cm wegsteckst und noch mal schaust, ob es besser wird. Dann ist der Oberteil kürzer und das Problem mit dem Hohlkreuz ist vielleicht (!) auch weg. Ich persönlich finde es besser, wenn der Rockteil nach oben rutscht. Ich bin selbst auch klein. Wenn ich zum Beispiel längeren Oberteil trage, wirke ich noch kleiner als ich sowieso bin. 🙂

  4. Hallo PimoDanke für den Kommentar. Ich habe altes Bettzeug herausgesucht und versuch den Schnitt nochmal. Bevor ich an meinen Teilen schneide. Aber die Idee ist super. Danke. Der Rockteil rutscht definitiv hoch. Denke auch bei meinen 1.60m ist das besser. Die Falten werden noch gut ausgebügelt und dann schauen wir mal. Ich halte euch auf dem LaufendemLG Dana

  5. Ich gebe Pimo auch recht,dass der Oberteil viel zu lang ist- aber meine Meinung kennst Du schon 🙂 Hab nochmal das Foto in Zeitschrift angeschaut – die vorderen Falten sind auch da zu sehen :/ Also – auftrennen, stark taillieren, oberteil kürzen und rock etwas pfiffifer gestalten. Sollen wir gemeinsam in den weihnachtsferien machen? :)LGFvW

  6. Im Moment liegt es zur Hälfte aufgetrennt da und grinst mich böse an. Ich mag es aber noch nicht entsorgen. Super Angebot. Hast du denn Zeit, dann würde ich es gerne annehmen und mit dir das ganze Pfiffiger gestalten. Ich find den Stoff immer noch sehr toll. Danke schön :-*LG

  7. hallo, ich kenne die deutsche ausgabe nicht, aber analog bei russen schon.in der beschreibung steht, dass die teile nahtzugaben(wie es üblich in USA ist) 1,5 cm.d.h. du hast zusätzlich an jeder seite noch vergrössert.das sind doch simplicity schnitte oder?und simplicity, butterick und vogue sind sehr gute shcnitte, vorrausgesetzt- man weiß iwe mit den grössen umgeht.die meisten lesen dazu nicht und entnehmen die grössen dem umschlag. Falsch!naja, so tragisch ist es auch nciht. es ist zwar gross geraten,aber sitzt jetzt schon gut.ich sehe keine gravierende passformprobleme. und ich sehe ein haar ind er suppe.

  8. Halloja soweit sitzt das Kleid auch, ist halt nur viel zu weit. Aber ich hoffe das bekomme ich hin. Welcher Schnitt das ist, kann ich nicht sagen, aber Simplicity nicht. Laut Anleitung sollte ich den Schnitt plus schaler Nahtzugabe abnehmen. Nunja. Jetzt ist es ohne Nahtzugabe und immer noch zu locker. Aber das wird. Und ja ich hab die Größe dem Umschlag entnommen und nicht am Schnittmuster nachgemessen, großer Fehler, mach ich aber nicht wieder. Schönen Abend :-)LG Dana

  9. Ok, ich habe mir nochmal angeguckt, nein,das ist kein simplicityschnitt.also, du hast ncihts falsch gemacht. du bist einfach etwas weniger.also, zur passform noch mal.himm dir ein gummiband und binde ihn fest um die taille. mach paar beugungen links rechts bis das gummi in eine position rutsch,was deine natürliche taille ist.jetzt bitte jemand am unteren rand des gummibandes die linie nachzuzeichnen.diese linie ist deine taille.jetzt nimm das shcnittmuster und setze den breitesten punkt der abnäher auf diese linie, damit sie in die richtige position kommen.wenn du die rückenabnäher angepasst hast- kann man weiter gucken, ob die weitere anpassungen an der seite und rücken notwenig sind.als nächste würde ich die waagerechte schnittlinie zum rock anheben auf die höhe,wo du dein rock haben möchtest.dafür brauchst du wieder hilfe.wenn du keinen rockabrunder hast- nimm dir den zollstock in die hand.markiere die richtige höhe,wo du dein rock sitzen haben möchtest. der zoillstock sollte auf dem boden absolut senkrecht stehen. du drehst dich im kreis und dein helfer überträgt die markeirung vom zollstock auf dein rock.mach erstmal diese paar sachen, dann gucken wir weiter.

  10. Hallöchen, vielen Dank fürs Aufnehmen in deine Blog-Lese-Liste. 🙂 Freu mich über jeden Leser.Vielen Dank für die lieben Tipps. Ich hab deine ausführlichen Blogs darüber als Lesezeichen. Hier bei mir arbeite ich zwar alleine, aber ich werde meine Bessere Hälfte fragen ob er mir helfen würde. Dann setz ich das so um und mache mich ans werk. Ich glaub in Zukunft werde ich für die Schnitte Folie anstatt von Seidenpapier nehmen, da kann man glaub mehr anpassen und ändern. Nochmal vielen Dank für die MüheLG Dana

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