MeMadeMittwoch 5.3.2014 // graue Amy

Kennt ihr das? Ihr nehmt euch etwas vor und es kommt ganz anders. So bei meinem heutigen MeMadeMittwoch. Zuerst war der Stoff. Graues Wollgemisch eigentlich perfekt für einen Tellerrock. Eigentlich. Dann kam die erste Planänderung. Ich wollte einen gerade Rock haben. Tja und jetzt ist es eine Amy geworden. Seit langer Zeit mal wieder. Und das obwohl ich eigentlich keine Amy mehr machen wollte. Aber ich hatte so ne Lust drauf und jetzt hat sie sich schon zu einem Lieblingsstück gemausert. Aber vielleicht liegt das auch der Farbkombination. Ich bin seit kurzem ein großer Fan von der Kombination Grau-Cognac oder wie sich das Braun schimpft. Klappt nicht mit jedem Grau aber dieses ist toll dazu finde ich.

So wird meine Amy von passenden Stiefeln und dem Kaufshirt, welches ich gestern nachnähen wollte, begleitet.

Amy_grau

Noch kurz zum Schnitt. Ich habe eher etwas weiter zugeschnitten, damit der Rock etwas weiter auf den Hüften sitzt. Den Reißverschluss habe ich in die rückwärtige Mitte verlegt. Diesmal ist Amy ohne Futter. Und ich muss sagen ich bin erstaunt, trotz das der Stoff recht rauh ist, krabbelt er nicht an der Stumpfhose hoch. Mag aber auch an der Weite des Rockes liegen.

Und da ich einmal dabei bin und weil ich beide Füßchen bei dem Rock verwendet habe, möchte ich euch noch meinen neuen besten Freunde (der Nahtauftrenner ist und bleibt natürlich mein bester Freund) vorstellen.

Blindsaumfüßchen – Was für eine tolle Erfindung. Muss ich sagen, hat mich zwar paar Übungsversuche gekostet und funktioniert auch nicht bei jedem Stoff, aber möchte ich nicht mehr missen. Einfach toll.  Oben rechts seht ihr wie es von der rechte Seite aussieht und unten rechts wie es dann von innen aussieht.

Amy_grau_1

Und das Reißverschlussfüßchen. Ich bin verliebt sag ich euch. Was hab ich mit dem ollen Prym-Teil handiert und gewurschtelt. Jetzt gibt es so ein tolles Teil bei meiner Janome. Stoff, Reißverschluss drauf, unters Füßchen legen und losnähen. Kein Gezicke, zig mal angesetze, einfach nähen.

Amy_grau_2

Und hier nochmal das Füßchen im Detail.

Amy_grau_3

Mehr MeMadeMittwoch und bestens gekleidete Frauen, findet ihr wie immer hier auf dem MMM-Blog. Wir werden von Julia begrüßt, die mich dezent daran erinnert, dass heute Aschermittwoch ist. Die Fastenzeit fängt an. Nun bin ich gar nicht so gläubig, aber irgendwie hat es sich seit dem Studium so eingebürgert, dass ich in dieser Zeit bewußt auf etwas verzichte. Tja und was sollte es sein, es soll ja auch Verzicht sein, ich werde den Kaffee streichen. Für eventuelle schlechte Laune in den nächsten Wochen entschuldige ich mich jetzt schonmal. Aber die Erfahrung hat auch gezeigt, dass ich sehr gut ohne Kaffee auskomme. Ist sonst eigentlich noch wer hier, der die Fastenzeit annimmt?

Und da es so schön ist, verlinke ich die heutige Amy auch auf Nähkollektiv bei (ver)link your Lemming(Schnitt). Da ist diesen Monat Amy und Hollyburn dran

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13 Kommentare zu „MeMadeMittwoch 5.3.2014 // graue Amy

  1. Gefällt mir gut, Deine Amy, gerade auch mit dem etwas hüftigen Sitz!

    Aber Kaffee-Fasten…hmm, da wäre ich wahrscheinlich auch sehr schlecht gelaunt…Ohne Kaffee bin ich nur ein halber Mensch.

    LG
    Poldi

    1. Danke schön. Ich mag die Amy in dem Stoff sehr, hat irgendwie was edles. Wurde auch schon gefragt ob ich heute ein Vorstellungsgespräch hätte 😀
      Hm…heute ist mir irgendwie eh nicht nach Kaffee. Mir ist flau im Magen. Glaub ich hab mir was eingefangen.
      Lg

  2. ich bin auch ein grosser fan von allen möglichen arbeitserleichtenden prozesse und perfektionierenden maßnahmen,aber ausgerechnet mit dem blindstichfuß sind wir keine freunde geworden.auf dem mantel und generell dicken stoffen funktioniert das gut aber sobald der stoff dünner wird, sehe ich die stiche und da bleibt mir nur handarbeit.denn ncihts kann so fein nähen wie die hand..
    und da gibts noch ein vorteil von handarbeit. bei handarbeit näht man nciht nciht über/am rand, sondern 3-5 mm tiefer.so kannst du saum von beiden richtignen bügeln und hast keinen saumabdruck.

    1. Ja ich gebe zu, auf wirklich dünnen Stoffen geht es nicht. Bei dem hier und denen die ich bisher gearbeitet habe, geht es auch. Von daher nehme ich die Erleichterung auch an.
      Vieles nähe ich auch per Hand, weil ich es einfach nicht mag, wenn man was sieht.
      LG Dana

  3. Die Cognac-Grau-Kombination ist wirklich toll!
    Amy habe ich als mein erstes eigenes Projekt ohne Hilfe in eher schlechter Erinnerung, wobei ich auch viel dabei gelernt habe (rückwärtige Abnäher selbst einarbeiten etc.) und dabei habe ich auch Freundschaft mit einem Blindstichfuß geschlossen.

    In den letzten beiden Jahren habe ich in der Fastenzeit auch komplett auf Kaffee verzichtet und die ersten Tage waren übel: heftigste Kopfschmerzen, dazu Unkonzentriertheit, müde… aber als das vorüber war, ging es prima. Und das tollste: der erste Kaffee an Ostern war richtig lecker und ich konnte ihn richtig genießen und trinke seitdem auch viel weniger Kaffee.
    Ich wünsche Dir eine gute Fastenzeit (und heute erst mal gute Besserung)! Alexandra

    1. Ich glaube Amy war einer der ersten Röcke die ich genäht habe. Wenn man den dreh raus hat, dann geht es ganz gut. Mittlerweile ändere ich bei sehr vielen Schnitten etwas ab und passe das an mich an.

      Ja so geht es mir auch in den ersten Tagen ohne Kaffee, aber dann ist es weg und ich vermisse den kaffee nicht so doll. Mach ich mir halt einen Tee.
      Danke schön. LG Dana

  4. Das ist ja lustig, ich habe auch eine graue schlichte Amy genäht und den RV nach hinten versetzt. Deine gefällt mir sehr und das mit den Nähmaschinenfüßchen ist interessant. Den für den RV nehme ich auch, nur an das Blindsaumfüßchen habe ich mich noch nicht getraut. Das werde ich auf jeden Fall jetzt mal in Angriff nehmen.
    PS: Unsere März-Lemminge sind Amy und Hollyburn 😉
    LG Claudia vom Nähkollektiv

    1. Hallo Claudia,
      oh da muss ich wohl meine Amy noch verlinken 🙂 Darf ich?

      Ein bissli Übung ist das mit dem Blindsaumfüßchen schon. Sonst sieht man auch bei groben Stoff die Stiche. Aber wenn man sich langsam rantastet, wird es immer besser.

      LG Dana

      PS. jetzt schau ich mir mal deine Amy an

  5. Moin!
    Schick, schick, meine Liebe!
    So ein paar Nähfüßchen mehr erleichtern einem schon das Leben, gell?

    Und du machst Kaffee-Fasten? Da würde ich nach zwei Tagen nur noch mit Entzugs-Kopfschmerz durch die Gegend wanken. Nee,nee, das ist nichts für mich! Aber ich trinke jetzt jeden Abend brav einen großen Becher Tee!
    Liebe Grüße,
    BuxSen

    1. Huhu,
      Danke schön 🙂
      Ja nech, so paar Hilfsmittel sind ganz praktisch, würde sie auch nimmer hergeben.

      Jo die ersten Tage ist das mit dem Entzugskopfschmerz wirklich nicht zu verachten. Das nervt wirklich. Aber ich trinke zu viel und da muss ich durch, spätestens ab Montag ist es wieder leichter 😉
      LG Dana

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