Projekt Brot und Butter – Erstes Treffen: Bestandsaufnahme

Siebenhundertsachen hat aufgerufen: Projekt Brot und Butter. Ein offener Sew Along der mir gerade Recht kommt.

Nachdem ich dem Ruf von mamamachtsachen Style Boot Camp gefolgt bin, habe ich mich dazu entschlossen beides zu verbinden und so am Ende einen Grundstock an neuer kombinierfreudiger und kombinierfähiger Bekleidung zu haben. Denn daran fehlt es mir.

Morgen fängt er ein mein neuer Abschnitt im Leben. Nach 15 Monaten gehe ich wieder arbeiten und musste mit Entsetzen feststellen, dass ich eigentlich nichts mehr im Schrank habe. Einzelteile, die für sich ganz hübsch sind, aber irgendwie nicht untereinander kombinierbar.

Meine Bestandsaufnahme ist sehr übersichtlich: 4 Kleider, 2 leidlich passende Kauf-Jeansröcke, eine Handvoll Oberteile, diverse Kauf-Cardis. That’s it! Oh nein, eine graue Kaufjeans.

Und was soll ich sagen, es ist so wenig, weil ich mich gerade in allem anderen nicht mehr sehen kann. Also hab ich alles ausrangiert. Okay, dass ich figürlich in den ein oder andere Teil nicht mehr passe, spielte natürlich auch eine Rolle.

Was ist also gefragt? Das #projektbrotundbutter ruft zum nähen alltagstauglicher Kleidung auf. Und davon habe ich gerade wenig bis gar nichts.

Was Kleidung für mich bedeutet und worauf ich Wert lege und legen möchte, werde ich euch im Bericht über das #stylebootcamp erzählen. In der kommenden Zeit werden beide Projekte Hand in Hand gehen.

Im Rahme dieses Sew Alongs werde ich versuchen – mit meinen Erkenntnissen aus dem #stylebootcamp – mir folgende Teile zu nähen:

  • 1 Jeansrock
  • 1 etwas edleren Rock
  • 1 Kleid
  • 3 Oberteile

Das sollte zu schaffen sein. Jedes Teil was dazu kommt, zählt als Blick und darf nur genäht werden, wenn es irgendwie mit dem Rest kombinierbar ist.

Eigentlich wollte ich mich immer an eine gut sitzende Skinny-Jeans oder einen Blazer wagen. Eigentlich – denn ich befürchte meine Zeit wird etwas spärlich sein in der nächsten Zeit. Deswegen wäre das ein großes Plus für mich, aber ist aktuell kein muss.

Alle Teile müssen sowohl im Büro als auch Spielplatztauglich sein. Kann nämlich vorkommen, dass ich meinen kleinen Racker von der Tagesmutter abhole und noch am Spielplatz halt mache.

Das als erster grober Plan.

Gut möglich dass sich daran etwas ändern kann. Nämlich dann wenn ich im #stylebootcamp etwas über mich und meine Kleidung lerne was ich bisher noch nicht wußte bzw mir noch nicht bewußt war.

Vorrangig möchte ich für beide Projekte Stoffe verwenden, die ich schon vorrätig habe. Ich scheue mich aber auch hier nicht davor Stoffe radikal auszumisten und das Nähjahr recht clean zu starten.

So und jetzt geht es los. Siebenhundertsachen, vielen Dank für die Idee und die Organisation.

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11 Kommentare zu „Projekt Brot und Butter – Erstes Treffen: Bestandsaufnahme

  1. Ich freue mich sehr, dass du dabei bist und wünsche dir alles gute für den Wiedereinstieg!
    Ich habe tatsächlich auch kaum noch ein Teil von vor der Schwangerschaft im Schrank, obwohl ich zwischenzeitlich sogar unter Vorschwangerschaftsgewicht war. Irgendwie verschiebt sich alles innerlich und äußerlich etwas und manches wurde eben auch einfach in der anstregenden Zeit mit frischem Baby totgetragen und man kann es nicht mehr sehen. Also alles gute für den Neustart auch im Kleiderschrank, ich bin sehr gespannt!

    Liebe Grüße

    1. Hallo. Nochmals vielen Dank für das Organisieren. Eine wirklich gelungene und tolle Idee. Mir geht es ähnlich, ich konnte mich in den Klamotten nicht mehr sehen. Sie waren einfach nicht mehr ich. Deshalb mussten sie jetzt weichen. Im Moment lasse ich mich treiben und schaue wohin die Reise geht. Einige Ideen habe ich schon und zumindest im Kopf ist meine Kollektion schon komplett.
      LG Dana

  2. Das klingt ja spannend. Bin schon gespannt, was du beim Style Boot Camp für dich mitnimmst und wie das konkret aussieht. Schön, dass du uns daran teilhaben lässt.

    Ich wünsche Dir einen guten und vor allem reibungslosen Neustart in die Berufswelt!

    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi, ich hab gesehen das du auch dabei bist und fand deinen Ansatz gut und hab gleich mal für mich beschlossen dass ich auch mit Plan und STruktur nähen sollte.
      Vielen Dank für die Wünsche, den ersten Tag habe ich überstanden, sehr gut sogar. Etwas wenig Zeit mit dem Kleinen gehabt, aber das hole ich dann am Wochenende raus.
      LG Dana

  3. Was für eine schöne Idee, beide Aktionen miteinander zu kombinieren, das passt ja wirklich perfekt! Da hast du aber momentan wirklich nicht viel Kleidung für jeden Tag in deinem Schrank und eindeutig Bedarf! Ich drücke dir die Daumen, dass ein paar vielseitig kombinierbare Teile entstehen!
    Ich bin auch schon sehr gespannt, was du über das Style Boot Camp berichtest.
    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Hallo Christiane, vielen Dank. Ja ich denke die beiden Sachen lassen sich ganz gut kombinieren. Und wie du schon festgestellt hast, ich brauche wirklich was zum anziehen. Zumal mein Job jetzt auch Kundentermine beinhaltet und die Garderobe zusätzlich noch leicht auf „business“ zu upgraden sein muss. Bin auch gespannt wohin mich meine Reise führt.
      LG Dana

  4. Das kann ich sehr gut verstehen. viele Sachen kann ich gar nicht mehr an mir sehen. Selbst manche Teile, die ich noch letztes Jahr gut fand, kann ich jetzt gar nicht an mir sehen. Ganz so mutig wie du war ich beim Aussortieren trotzdem noch nicht. Bisher habe ich erst einen kleinen Teil zur Seite gelegt. Ich bin schon sehr gespannt, was du alles nähen wirst. Ich wünsche dir einen guten Anfang zurück im Job!
    Liebe Grüße
    Elsa

    1. Hallo Elsa, vielen Dank, die ersten Tage im Job hab ich überlebt. Macht sogar Spaß.
      Genauso geht es mir auch. Ich hab mich innerlich auch so bissli gewandelt und hab mich an diversen Sachen sattgesehen. Das radikale ausmisten hat mir sehr gut getan. Jetzt ist alles übersichtlich und das ewige Wühlen entfällt. Trau dich ruhig.
      LG Dana

  5. Hallo Dana,
    ich habe kürzlich auch alle Teile aus dem Kleiderschrank verbannt, die ich aktuell nicht brauche. Allerdings sind sie erst einmal in den Keller gewandert. Wenn ich dann wieder arbeiten gehe werde, werde ich mal sehen, was ich wieder tragen möchte. Aktuell komme ich tatsächlich mit sehr wenig Kleidung aus, da hier mit Baby und Kleinkind ohnehin jeden Tag gewaschen wird. Aber im Berufsleben möchte ich wahrscheinlich doch etwas mehr Abwechslung im Kleiderschrank.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und freue mich auf deine Berichte.

    Lieben Gruß
    minnies

    1. Hallo minnies. Stimmt daheim mit Baby hab ich auch sehr wenig gebraucht. Da mochte ich es bequem ohne Schlabberlock. Wobei der auch manchmal was für sich hat 😉
      Die letzten Tage im Beruf habe ich gemerkt, dass meine Kleidung auch etwas mehr Professionalität vertragen dürfen.
      LG Dana

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