Wickelshirt 119 aus Burda 10/2012

Es kommt Farbe ins Leben.
Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Und noch mehr habe ich mir vorgenommen, die farbigen Sachen dann auch zu tragen.
Tja und wie es der Zufall so will, habe ich einen traumhaften roten Jersey gefunden, der direkt mit nach Hause wollte. Zumindest vor langer Zeit. Das Shirt kann ich also mit gutem Gewissen zu meinem UWYH zählen.

In einem meiner früheren Posts hatte ich den Schnitt schon in die engere Auswahl genommen – klick

Jetzt endlich ist es fertig.

Schnitt: Wickelshirt 119 aus Burda 10/2012
Größe: 36
Material: Jersey von Alfatex
Abänderungen: 1cm über der Taille weg, Länge gekürzt

Wie so viele Burdaschnitte ist es besser den Schnitt eine Nummer kleiner zu wählen. Nachdem ich diesen Tipp erhalten habe, muss ich das auch einsehen. Sie sitzen einfach besser. Besonders diese doch mehr betonenden Schnitte machen so deutlich mehr her.
Die Beschreibung ist ausreichend und auch nachvollziehbar. Um beim Nähen die Seiten nicht zu verwechseln ist es sicherlich ratsam sich das auf dem Teil zu markieren. Es gibt sicherlich unter uns welche, die das auch so sehen, aber ich hab mit Rechts und Links ein Problem. Wenn man es verwechselt ist natürlich nicht so schlimm, dann ist die Wickelung anders herum. Sieht beides gut aus.

Hier ein kleines Edit:
Machwerk hat den Schnitt auch hervorragend umgesetzt burda-10-2012-ein-shirt-mit-wickeleffekt

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UWYH ….. Eigentlich….

Eigentlich bin ich ja im UWYH und habe mir ein Stoffkaufverbot auferlegt. Gar nicht so schwer. Eigentlich…
Uneigentlich bin ich mit dem Satz „Ich fahre schnell zu Hilco, ich brauche nur Schrägband“. (Ja ich weiß, kann man auch selber machen) losgefahren. Ich hatte den festen Vorsatz auch wirklich nur Schrägband zu kaufen.

Zwei Stunden später hab ich dann daheim dies hier ausgepackt

3 Stoffe: altrosa Single-Jersey, soll mal eine Lucille von Farbenmix werden, blauer Single-Jersey wird auch ein Shirt und dunkelroter Cord (ist gerade in der Wäsche) für einen Rock aus der Burda

Und natürlich passendes Garn, Kopierfolie, Webbänder und Bundeinlage. 

Es ist nicht so, dass ich etwas gebraucht hätte, aber ich konnte irgendwie an den Stoffen nicht vorbei gehen. Und ich hätte noch viel mehr gekauft, wenn ich mich nicht gezwungen hätte, endlich klaren Verstandes zu werden.

Kennt ihr das? Dieses „Eigentlich hab ich schon genug, aber der Stoff ist sooooo toll“?
Offensichtlich besitzt nähen Suchtpotential und der Kauf von schönen Stoffen sowieso.

Jeden Tag fällt mir was neues ein, geh ich im Kopf verschiedene Kombinationen durch und überlege was passt gut zusammen, was muss ich noch nähen, was ist toll. Wo soll das nur enden?
Wenn das so weiter geht, verbringen ich jeden Tag meines Urlaubes an der Maschine und nähe dass die Nadel glüht 😉

Cool Grey

Nachdem ich mich schon am Stormy Blue von Ottobre probiert habe, heute also das Cool Grey.
Ich mag den schlichten aber betonten Schnitt.
Es wird einmal mehr ein Teil sein, welches gut zu all meinen Röcken kombinierbar ist
Es ist leider keins der 3 Shirts, die ich schon in Planung habe. Ich muss ständig was anderes machen 😉

Das Shirt erfreut sich großer Beliebtheit. So gibt es schon hier und hier schöne Variationen und ich bin in jede Einzelne verliebt.

Es ist wieder ein Schnitt bei dem ich etwas nervös bin. Glaube die Falten werden mir etwas Kopfzerbrechen bereiten. Aber ich werde das Kind schon schaukeln.

Verwenden möchte ich zum Einen einen dunkelblauen Interlock-Jersey und wenn es mir super gefällt werde ich das Shirt noch in einem grauem Single-Jersey nähen. Beide Stoffe habe ich von Hilco.
Da ich mir mit der Beschreibung von Ottobre nicht so sicher bin, werde ich mich an Sewing Galaxys Anleitung halten, die ist einfach spitzenmäßig

Wie bei meinen Burda-Schnitten habe ich oberhalb der Taille 1cm gekürzt. Ich habe einfach festgestellt, dass es so besser sitzt.
Laut Anleitung benötigt man die Teile 4, 2 und 3. Für Stormy Blue benötigt man 5, 2 und 3. Nun möge mir bitte jemand den Unterschied zwischen 4 und 5 erklären. Bitte! Ich seh bis auf den Pfeil zum raffen keinen, aber Frau will ja auf Nummer sicher gehen, also habe ich Teil 4 abgenommen.

Die Falten waren wirklich etwas kompliziert. Zumindest für mich. Aber dank der Anleitung habe ich dann den Bogen raus gehabt. Allerdings sieht man bei genauem Hinsehen, dass die „Blende“ nicht ganz exakt genäht wurde.
Vielleicht noch ein Tipp wie ich dafür sorge, dass der Stoff nicht so verrutscht?

Tadaaaa….Fertig
Und toll. Und immer einsatzbereit

Ich brauche Shirts!!!!

…dann mach dir welche!!! War die trockene Antwort.
Ja klar, mach dir welche, nichts leichter als das! Oder doch? Immerhin gibt es unzählige schöne Schnitt und sich zu entscheiden fällt schwer. Ich habe es dennoch getan, mich entschieden. Vorerst 3 schlichte Shirts sind abenommen worden.

Der letzte Sonntag stand also im Zeichen der Schnittmusterabnahme.
Irgendwie verbringt man die meiste Zeit mit Zuschnitten. Vermutlich heißt es deswegen „Schneider/in“

Morgen geh ich zeitig nach Hause und vielleicht kann ich dann ein Shirt fertig machen.
Besondere Wünsche, welches ich zuerst fertigen soll?

Noch kurz zu den ausgewählten Stoffen.
Der rote Stoff für das Wickelshirt ist ein Jersey von Alfatex.
Das Shirt mit dem Wasserfallkragen, welches sicherlich auch als Kleid bei mir einziehen wird, werde ich aus hellblauem Romanit fertigen. Leicht rauchig eine wirklich tolle Farbe.
Das Shirt mit Raglanärmeln wird aus schwarzem Wolljersey gefertigt.

Rollkragenshirt 104A aus Burda 9/2012

Mein UWYH ist gestartet und zwar mit einem (hoffentlich) schicken Rollkragenshirt aus der September Burda.
Genau genommen mit dem Rollkragenshirt 104 aus Burda 9/2012

Wie ihr sehen könnt, habe ich dafür einen wunderschönen Ringel-Jersey verwendet. Eines meiner Schnäppchen von Alfatex in Bochum. Ein „Oh-ist-der-toll-bitte-Einpacken“-Stoff in den ich mich augenblicklich verliebt hatte.

Ich gebe zu, ich bin diesmal bei der Verarbeitung etwas nervös gewesen. Nicht weil der Schnitt sonderlich schwer gewesen wäre. Nein, weil ich zum ersten Mal Muster – hier Streifen – verwendet habe. Wenn bei unifarbenen Stoff etwas nicht ganz exakt sitzt, ist es nicht so schlimm. Aber hier möchte ich doch alles passgenau haben. Ich würde mich sonst jedes Mal ärgern und im schlimmsten Fall würde das Shirt einfach verwaisen und im Schrank bleiben.
Also war höchste Konzentration gefordert.

Bei dem Stoff sieht man zum Glück ganz genau was rechts und was links ist. Im Gegensatz zu manch anderem Projekt habe ich diesemal viel enger festgesteckt. So konnte nichts verrutschen.

Entweder steht es erst jetzt da oder ich hab es bisher immer überlesen „Hinweis: Bei dehnbaren Stoffen die Nähte mit einem elastischen Spezialstich oder mit schmal eingestelltem Zickzackstick steppen“
Okay…tun wir das. Ich hab mich für den Stich 23 auf meiner Brother entschieden. Den Überschuss der Nahtzugabe habe ich zurückgeschnitten und jetzt sieht es fast wie Overlock aus – aber auch nur fast. Ob es jetzt die richtige Wahl war, weiß ich nicht, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Bis hierher hat alles prima geklappt. War ja auch „nur“ der Ärmel. Wie ich so die Schulternähte schließe und mich noch freue, dass es schön gleichmäßig zusammenpasst, stutze ich. Öhm….ich hätte gern unifarbenen Stoff, damit niemand sieht, dass ich rechts und links nicht beachtet habe. Verdammt. Wo ist mein Freund der Nahtauftrenner. Und ich sage euch, es ist nicht witzig gewesen diese Naht aufzutrennen. 

Letztendlich hat aber dann alles gut geklappt.
Den Saum und die Ärmel habe ich mit Zick-Zack-Stich genäht und nun erfreue ich mich eines wirklich coolen Shirts.

Noch bissli blass um die Nase aber schon wieder am Grinsen 😉 Bitte mal nicht auf die 0815 Cam schauen, die ist hoffentlich bald Geschichte 

Und Dank meines neuen Spiegels sind jetzt sogar halbwegs gescheite Ganz-Körper-Fotos möglich. Hehe
Und ja…hier der Rock den ich im letzten Post genäht habe. Perfekte Kombination, wie ich finde.